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Release Notes05. August 2026

Escape-Boxen, Online-Games – und ein Marker für KI-Bilder

Nicht jedes Escape Game hat eine Tür, durch die man geht. escapers trennt ab sofort drei Spielarten: klassische Räume vor Ort, Escape-Boxen zum Abholen oder Verschicken und Online-Games im Browser. Außerdem neu: Bilder, die mit KI erstellt wurden, sind jetzt als solche gekennzeichnet.

Offizielle News von escapers

Ein Escape Room hat eine Adresse. Eine Escape-Box hat keine. Trotzdem standen beide bis vor Kurzem nebeneinander in derselben Liste: Wer sich die Räume in Köln ansah, bekam auch eine Rätselkiste angezeigt, die zufällig von einem Kölner Anbieter verschickt wird — mit Stadtnamen darunter, als könnte man dort hingehen und die Tür aufmachen. Das war keine Kleinigkeit, sondern eine falsche Zusage an genau der Stelle, an der ihr euren Abend plant.

Ab sofort unterscheidet escapers drei Spielarten — und jede hat ihren eigenen Platz.

Eine Regel, die alles andere erklärt

Auf jeder Fläche, die einen Ort verspricht, steht nur noch, was ihr an diesem Ort auch wirklich spielen könnt. Das gilt für Stadt-, Bundesland- und Länderseiten, für die Karte, für die Umkreissuche und für die Zähler, die euch sagen, wie viele Räume eine Stadt hat.

Verschwunden sind Boxen und Online-Games damit nicht — im Gegenteil, sie waren dort ohnehin schwer zu finden. Sie haben jetzt zwei eigene Bereiche, die ihr auch im Menü und in der Fußzeile findet, und tauchen in der Suche und in RoomMatch als eigene Kapitel auf. Auf der Seite eines Anbieters steht weiterhin alles beieinander, was er anbietet: Räume, Boxen und Online-Spiele.

Der Umfang ist ehrlich gesagt überschaubar: 28 Escape-Boxen und 17 Online-Games von 26 Anbietern stehen gut 10.500 Räumen vor Ort gegenüber. Aber es sind genau die Einträge, die vorher an der falschen Stelle standen — und es ist die Grundlage dafür, dass Anbieter diese Formate ab jetzt überhaupt sinnvoll eintragen können.

Escape-Boxen: drei Wege, wie das Spiel zu euch kommt

„Box" heißt nicht automatisch „kommt per Post". Es gibt drei Wege, und sie beantworten unterschiedliche Fragen:

  • Abholung: Ihr holt die Box beim Anbieter ab. Hier zählt seine Adresse genau wie bei einem Raum — Stadt und Umkreis gelten also weiterhin.

  • Versand: Die Box kommt zu euch. Dann ist der Standort des Anbieters egal, und stattdessen zählt, wohin er liefert: im Inland, europaweit oder weltweit.

  • Anfahrt: Der Anbieter kommt mit Material und Aufbau zu euch. Seine Adresse sagt hier, von wo aus gefahren wird — nicht, wohin ihr fahren müsst.

Deshalb gibt es auf Boxen auch keinen Routen-Knopf, wenn er nicht hingehört: Ein Weg-Beschreiben zu einer Adresse, an der niemand spielt, schickt euch in die falsche Richtung. Bietet ein Anbieter mehrere Wege an, reicht einer, der zu eurer Suche passt.

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Online-Games: sofort, ohne Material

Die dritte Spielart läuft komplett im Browser. Kein Paket, keine Anfahrt, keine Wartezeit — ideal, wenn eure Gruppe über mehrere Städte verteilt ist und ihr euch per Videokonferenz zusammenschaltet. Auch hier gilt: Ein Browserspiel gehört nicht auf eine Stadtseite, weil es zu jeder und zu keiner Stadt gehört.

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Für Anbieter: die Spielart steht jetzt ganz oben

Wer einen Eintrag pflegt, entscheidet die Spielart als Erstes — sie steht im Formular vor allen anderen Angaben, weil sie bestimmt, welche Felder danach überhaupt sinnvoll sind. Bei einer Box kommen die Lieferwege dazu und, beim Versand, die Reichweite. Wird beides gepflegt, findet euch die richtige Suche: eine Versandbox über das Land, eine Abholbox über die Stadt, ein mobiles Angebot über sein Einzugsgebiet.

Und der wichtigste Punkt zuerst, falls die Sorge aufkommt: Kein Angebot verliert dadurch Sichtbarkeit. Es tauscht sie gegen die Fläche, auf der Leute wirklich danach suchen.

Neu: KI-Bilder sind als solche erkennbar

Das zweite Thema betrifft alle Bilder auf escapers. Bilder aus Bildgeneratoren sind in der Branche längst angekommen — für Räume, die noch gebaut werden, für Stimmungsbilder, für Motive, die kein Fotograf so hinbekommt. Das ist völlig in Ordnung. Nur sollte man es sehen können, wenn man sich einen Abend nach Fotos aussucht.

Deshalb tragen Bilder, die mit KI erstellt wurden, ab sofort einen kleinen goldenen AI-Marker in der unteren rechten Ecke — auf den Kacheln in Listen, in den Vorschauen auf der Karte, auf der Raumseite und in der Galerie. Ein Zeigen darauf verrät den Rest: „Dieses Bild wurde mit KI erstellt".

Den Anstoß gab die europäische KI-Verordnung, die seit dem 2. August 2026 in weiten Teilen gilt und in Artikel 50 verlangt, dass künstlich erzeugte Bilder als solche erkennbar sind. Diese Pflicht trifft zuerst die, die solche Bilder erzeugen — nicht ein Verzeichnis, das sie zeigt. Uns überzeugt sie trotzdem: Auf einer Plattform, auf der Fotos die halbe Entscheidung sind, wollen wir diese Frage nicht offenlassen.

Warum am Anfang jedes Bild markiert ist

Ein Hinweis in eigener Sache, damit der Marker nicht falsch verstanden wird: Zum Start ist er an allen bestehenden Bildern gesetzt. Welche der über die Jahre eingesammelten Bilder tatsächlich aus einem Generator stammen, lässt sich rückwirkend nicht zuverlässig feststellen — und von zwei möglichen Fehlern ist der eine deutlich teurer als der andere: Ein echtes Foto mit einem Marker zu viel ist ärgerlich. Ein KI-Bild, das als Foto durchgeht, ist genau das Problem, das wir lösen wollten.

Anbieter räumen das für ihre eigenen Bilder in Sekunden auf: im Raum unter „Bearbeiten" bei jedem Bild den KI-Schalter umlegen — für echte Fotos aus, für generierte an. Wer sein Profil beansprucht hat, kann das direkt selbst tun.

Was als Nächstes kommt

Die Spielarten sind angelegt, die Bereiche stehen — jetzt fehlen die Angebote. Wenn ihr eine Escape-Box oder ein Online-Game kennt, das noch fehlt: Über „Raum vorschlagen" auf der Seite des Anbieters dauert das keine Minute. Und wenn ihr eine Box oder ein Browserspiel anbietet — jetzt ist der richtige Moment, den Eintrag anzulegen. Der Bereich ist noch schön leer.

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